Ein Raum aus Lava
Ein Raum, der sich nicht in den Vordergrund drängt und gerade dadurch Wirkung entfaltet. In diesem Badezimmer wurden alle Flächen mit rohen Lavasteinplatten verkleidet. Dunkel, porös, charaktervoll. Durch die Behandlung erhält der Stein Tiefe, ohne seine Offenheit zu verlieren. Die Dusche bleibt funktional, wird aber zu etwas anderem. Zu einer stillen Umhüllung aus Naturstein.
Der Stein als Ausgangspunkt für alles Weitere
Die Oberfläche wirkt rau und gleichzeitig sanft. Offenporig, leicht changierend im Licht, spürbar in ihrer Materialität. Die Platten sind grosszügig gewählt, die Übergänge bewusst geführt. Jede Fuge sitzt. Der Stein zeigt sich, ohne zu dominieren. Er wird zur Fläche, zur Form, zur Bühne für das Licht. Architektur entsteht nicht um ihn, sondern mit ihm.
Reduktion schafft Raumgefühl und Nähe
Sitzbank, Wand und Nische bilden eine durchgehende Fläche. Alles ist aus dem gleichen Material gefertigt, ohne Brüche oder Unterteilungen. Das Licht tastet sich über die Oberflächen, zieht sich über Kanten, versickert in Schatten. Es entsteht ein Raum, der Nähe schafft, der sich zurücknimmt, ohne sich zu verstecken. Klar, ruhig, körperlich nah.
Ein Ort, der sich zurücknimmt
Die Technik bleibt sichtbar, aber zurückhaltend. Nichts ist dekorativ. Alles ist präzise gesetzt. Der Lavastein bestimmt die Atmosphäre, nicht das Design. So entsteht ein Gefühl von Reduktion und Schutz. Von Ruhe und Präsenz. Und von Dauer.
Ein Projekt realisiert von: Ruf Design AG (Repräsentant Pyrolave – Schweiz)